Das Testament

Wenn Sie unser Engagement und unsere Arbeit fördern und unterstützen möchten, können Sie dies unter anderem mit einem Testament zugunsten der Hoffmann Group Foundation tun.  

Für die Errichtung eines wirksamen Testaments gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:  

  1. Das eigenhändig geschriebene und unterschriebene Testament (§ 2247 BGB)
  2. Das sogenannte öffentliche Testament, bei dem ein Notar Ihren letzten Willen unter Berücksichtigung der erbrechtlichen Vorschriften in Form einer Urkunde niederlegt (§ 2232 BGB).  


Das eigenhändig geschriebene und unterschriebene Testament (§ 2247 BGB) 

  • Der Erblasser kann ein Testament durch eine eigenhändig geschriebene und unterschriebene Erklärung errichten.
  • Der Erblasser soll in der Erklärung angeben, zu welcher Zeit (Tag, Monat und Jahr) und an welchem Ort er sie niedergeschrieben hat.
  • Die Unterschrift soll den Vornamen und den Familiennamen des Erblassers enthalten. Unterschreibt der Erblasser in anderer Weise und reicht diese Unterzeichnung zur Feststellung der Urheberschaft des Erblassers und der Ernsthaftigkeit seiner Erklärung aus, so steht eine solche Unterzeichnung der Gültigkeit des Testaments nicht entgegen.
  • Wer minderjährig ist oder Geschriebenes nicht zu lesen vermag, kann ein Testament nicht nach obigen Vorschriften errichten.
  • Enthält ein nach Absatz 1 errichtetes Testament keine Angabe über die Zeit der Errichtung und ergeben sich hieraus Zweifel über seine Gültigkeit, so ist das Testament nur dann als gültig anzusehen, wenn sich die notwendigen Feststellungen über die Zeit der Errichtung anderweitig treffen lassen. Dasselbe gilt entsprechend für ein Testament, das keine Angabe über den Ort der Errichtung enthält.


Das öffentliche Testament (§ 2232 BGB)  
Zur Niederschrift eines Notars wird ein Testament errichtet, indem der Erblasser dem Notar seinen letzten Willen erklärt oder ihm eine Schrift mit der Erklärung übergibt, dass die Schrift seinen letzten Willen enthalte. Der Erblasser kann die Schrift offen oder verschlossen übergeben; sie braucht nicht von ihm geschrieben zu sein. 

Der Notar berät Sie unter Berücksichtigung Ihrer Wünsche über die Abfassung Ihres letzten Willens. Der Notar stellt sicher, dass das Testament von dem zuständigen Amtsgericht in amtliche Verwahrung genommen wird. Das notariell errichtete Testament gibt Ihnen die Gewissheit, dass Ihr letzter Wille rechtlich einwandfrei abgefasst ist und nicht verloren gehen kann. Das Testament wird nach dem Ableben von Amts wegen ohne besonderes Zutun eröffnet und den im Testament genannten Personen bzw. Organisationen zur Kenntnis gegeben.  

Den Inhalt Ihres Testaments können Sie wegen der bestehenden Testierfreiheit grundsätzlich frei bestimmen. Die Grenzen werden durch das Erbrecht im Bürgerlichen Gesetzbuch geregelt. So kann z. B. bestimmten Personen, den sog. Pflichtteilsberechtigten, das Erbrecht nicht ganz entzogen werden. Dazu gehören die Ehegatten und Kinder und, wenn keine Kinder vorhanden sind, die Eltern des Erblassers. Den Geschwistern steht hingegen kein Pflichtteil zu. Die pflichtteilsberechtigten Personen erben nicht. Sie erhalten von dem oder den testamentarisch bestimmten Erben einen nach gesetzlichen Vorschriften zu berechnenden Geldbetrag.

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